USA

Fast alle Highschools bieten ein ausgefeiltes Schulprogramm, das auch den Freizeit- und Sportbereich perfekt abdeckt.

Schüleraustausch USA

Die Lebensweise der Amerikaner unterscheidet sich grundlegend von der deutschen und so gehört Amerika zu den Ländern, in denen die Schüler häufig mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Familienverbände sind offener und weniger gefestigt, viele Amerikaner sind im Laufe ihres Lebens an unzähligen Orten ihres Landes gewesen um dort zu leben. Da erhält der Begriff von der Freiheit noch einmal einen völlig anderen Charakter. Im Grundsatz aber sind die Amerikaner besonders gastfreundlich und stets sehr freundlich zu Fremden. Dieser Überschwang im Umgang mit Fremden kann zwar ungewohnt sein, macht aber die persönliche Begegnung leichter.

Auch beim amerikanischen Schüleraustausch kann man durchaus seine Wünsche für eine bestimmte Reiseregion anmelden, doch diese werden selten erfüllt. Es hängt auch davon ab, wie viele Gastfamilien sich im aktuellen Jahr in einer favorisierten Region finden lassen. Oft bedeutet der Kontakt zu den Austauschschülern für die Gastfamilien einen kulturellen Mehrwert. Da sie selbst nicht regelmäßig verreisen und nur wenige die Gelegenheit zu einer Reise nach Übersee erhalten, holen sich die Amerikaner die große weite Welt mit dem Gastschüler ins eigene Zuhause. In der High-School gibt es nennenswerte Unterschiede zu unserem Lernsystem an weiterführenden Einrichtungen. Die Voraussetzungen für einen Aufenthalt sind Durchschnittsnoten von mindestens 3,0, im Besonderen auch im Fach Englisch, eine Altersspanne von 15-18 Jahre und die Berechtigung ein USA-Visum zu erhalten.

Fast alle Schulen bzw. Highschools bieten ein ausgefeiltes Schulprogramm, das auch den Freizeit- und Sportbereich perfekt abdeckt. Im Unterricht kann es vorkommen, dass man täglich Stunden in den gleichen Fächern und der gleichen Reihenfolge absolviert. Auch erzieherisch sind die Eltern in den USA ein wenig strenger, als es in Deutschland der Fall ist. Das gilt darüber hinaus auch für die Regeln des Verhaltens in der Öffentlichkeit, sowie für den Konsum von Alkohol und Nikotin. Im Gegenzug kann man aber in einigen Bundesstaaten schon mit sechzehn den Führerschein für PKW erwerben, wenn man sich mindestens ein Schuljahr dort aufhält. Dieser amerikanische Führerschein lässt sich mit ein wenig Bürokratie und gegen Gebühren in Deutschland umschreiben.

Eltern die Ihre Kinder in den USA besuchen wollen können dies mit einer USA Rundreise verbinden. Zu lange sollten die Eltern ihre Kinder nicht besuchen und für wenige Tage lohnt sich der weite Flug sonst nicht.